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anneliese loose-hartke stiftung

Bremer Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz
Bremer Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz

49. Virtueller Salon

Liebe Leserin, lieber Leser,

in den letzten Vorweihnachtstagen laden wir Dich/Sie zu der großen NachWeihnachtsfeier ein, das die Anneliese Loose-Hartke Stiftung zwischen den Jahren, am 30. Dezember, um 18:00 Uhr, im gemütlichen, barrierefreien Gemeindesaal in der Heinrichstraße 11, mitten im Viertel, veranstaltet. An diesem Abend kommen wir zusammen, um mit Euch und all jenen aktiven Menschen zu feiern, die sich in diesem wie auch in den vergangenen Jahren mit großem Engagement für hilfsbedürftige Mitmenschen eingesetzt haben – sei es bei der Gestaltung von Weihnachtsfeiern oder bei anderen sozialen Aktivitäten. Lasst uns gemeinsam feiern und ins Gespräch kommen.

Zwischen den Jahren: eine große NachWeihnachtsfeier


Zwischen den Jahren: eine große NachWeihnachtsfeier

Di., 30.12.2025, 18:00 bis 20:00 Uhr,
Gemeindesaal Heinrichstraße 11, 28203 Bremen
Eintritt frei, Anmeldung erwünscht


Die letzte Salonausgabe des Jahres 2025 wartet mit erlebnisreichen Ausflügen aus Bild und Klang auf: durch den nebelverhangenen Bremer Bürgerpark, durch den sonnenreichen elsässischen Ort Kaysersberg, das „Lieblingsdorf der Franzosen“, durch den von Goethe geprägten Ilmpark in Weimar. Wir erklimmen den Loreleyfelsen und andere benachbarte Höhen am Rhein und erleben zwei europäische Metropolen: London an und von der Themse und Rom bei Nacht. Viel Vergnügen!

1. Bremer Bürgerpark im Nebel und das Gedicht „Im Nebel“ von Hermann Hesse

pfeil Hermann Hesse. Im Nebel (Bitte hier klicken, um direkt zum bildschirmfüllenden Video zu gelangen)



Erstaunlich, „wie viel Poesie Wege, Brücken und Bäume im Bürgerpark-Nebel enthalten“ – so der Kommentar des Vorsitzenden der Bremer Goethe-Gesellschaft, Prof. Dr. Gert Sautermeister, zu diesem Video. Als Glückstreffer bezeichnet der Bremer Germanist Hans-Wolf Jäger „die Blicke in das schwarze Geäder der kahlen Äste und Zweige, dann gegen Ende auch die Tierbilder, Eichhörnchen und Kormorane“. Doch die wahre Poesie entfalten die Bilder erst durch die Stimme von Hermann Hesse: 1949, im Alter von 72 Jahren, sprach der Literaturnobelpreisträger sein berühmtes Gedicht Im Nebel (1905) selbst ein. Diese Aufnahme gehört zu den wenigen existierenden Tondokumenten des deutsch-schweizerischen Schriftstellers, Dichters und Malers.

2. Park an der Ilm in Weimar: Goethes Herzensangelegenheit

pfeil Weimar. Park an der Ilm (Bitte hier klicken, um direkt zum bildschirmfüllenden Video zu gelangen)



Vom Nebel in die Sonne: Begleitet von den Klängen einer Mozart-Klaviersonate, führt ein geruhsamer Spaziergang durch den sommerlich leuchtenden und atmenden Park an der Ilm – jenen Ort, an dem Johann Wolfgang Goethe in Weimar seinen ersten eigenen Wohnsitz und später seine Ehefrau fand. Der 48 Hektar große Landschaftsgarten am Rand der Altstadt ist ein begehbares Kunstwerk: von Herzog Carl August und Goethe als Raum aus Formen, Blickachsen und Ruhepunkten erdacht, bis heute ein Ort der Erholung, der Bildung und „des ästhetischen Naturgenusses“ (Klassik Stiftung Weimar).

3. UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal: Aussichten auf den und vom Loreleyfelsen

pfeil Loreley am Rhein: Felsen und Lied (Bitte hier klicken, um direkt zum bildschirmfüllenden Video zu gelangen)



Im Juni 2002 wurde das „Obere Mittelrheintal“ – der 60 Kilometer lange Abschnitt zwischen Bingen/Rüdesheim und Koblenz – als erste deutsche Kulturlandschaft in das UNESCO-Welterbe aufgenommen. Doch schon vor über 200 Jahren wurde diese einzigartige Gegend zum Inbegriff der Rheinromantik, allen voran der berühmte, 132 Meter hohe Schieferfelsen bei Sankt Goarshausen: die Loreley. Den Anfang machte Clemens Brentano 1801 mit seiner Ballade Lore Lay. Er erschuf die Kunstsage um eine betörende Nixe, die Schiffern das Verderben bringt. Heinrich Heine griff das Motiv auf und verfasste 1824 sein berühmtes Gedicht, das durch Friedrich Silchers Vertonung von 1837 Weltruhm erlangte. Unser Kurzfilm untermalt die Szenerie mit diesem Klassiker – zu hören sind die Singphoniker, Hermann Prey sowie eine Instrumentalversion von Marita Schäfer.

4. Kaysersberg: „Lieblingsdorf der Franzosen“ und Geburtsort des Friedensnobelpreisträgers Albert Schweitzer

pfeil Kaysersberg im Elsass: Geburtsort von Albert Schweitzer (Bitte hier klicken, um direkt zum bildschirmfüllenden Video zu gelangen)



Genießen Sie einen farbenreichen Spaziergang durch Kaysersberg an der Elsässischen Weinstraße. Die ehemalige Reichsstadt begeistert mit ihren mittelalterlichen Stadtmauern, wehrhaften Türmen und reich verzierten Fachwerkhäusern aus verschiedenen Jahrhunderten. Hier steht auch das Geburtshaus von Albert Schweitzer: Der berühmte Sohn der Stadt erhielt 1952 den Friedensnobelpreis. In seinem Elternhaus befindet sich heute das „Centre Schweitzer“. 2017 wurde Kaysersberg zum „Lieblingsdorf der Franzosen“ gekürt.

5. London: Ein großer Spaziergang entlang der Themse

pfeil London am und vom Wasser: Die Themse (Bitte hier klicken, um direkt zum bildschirmfüllenden Video zu gelangen)



Untermalt mit der Musik von G. F. Händel, ist dieser Kurzfilm eine Einladung zur Neu- und Wiederentdeckung der Londoner Wahrzeichen. Die Reise führt entlang der Themse, vorbei an den berühmten Bauten zwischen Vauxhall Bridge und Tower Bridge.

6. Rom bei Nacht

Rom bei Nacht ist eine Offenbarung. Die eher zurückhaltende Beleuchtung schenkt der sonst so quirligen Metropole eine ungeahnte Intimität – an vielen Orten ist man plötzlich ganz für sich. Genießen Sie einen ausgedehnten Streifzug durch das nächtliche Rom ohne Touristenmassen und entdecken Sie die Highlights der Ewigen Stadt neu: vom Petersdom im Vatikan über die Piazza Navona und den Trevi-Brunnen bis hin zum majestätischen Kolosseum.

pfeil Rom bei Nacht (Bitte hier klicken, um direkt zum bildschirmfüllenden Video zu gelangen)

Liebe Leserinnen und Leser des Virtuellen Salons,

wir wünschen allen frohe Weihnachten und ein gesundes, friedliches, erlebnisreiches neues Jahr 2026!

Wer jetzt noch Lust auf ein kleines, feines Weihnachtsgedicht hat, wird hier fündig:

Joachim Ringelnatz

Weihnachten


Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit.
Und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
schöne Blumen der Vergangenheit.

Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise,
und das alte Lied von Gott und Christ
bebt durch Seelen und verkündet leise,
dass die kleinste Welt die größte ist.


Herzliche Grüße

Gennady Kuznetsov

P.S. Lust auf eine besondere Weihnachtsfeier? Am 25. Dezember um 12:00 Uhr im Gemeindezentrum Zion (Neustadt) bietet Pastor George Okoro seine traditionsreiche Feier an. Bei freiem Eintritt und ohne Anmeldung.

Zwei Meter hoher Moin-Schriftzug am Herdentor
Zwei Meter hoher Moin-Schriftzug am Herdentor

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